Sommer 2020


8. Juli 2020, Unterhalb Savoyeux, Plage - Gray, 20 km, 2 Schleusen

Es wird wie angekündigt wärmer. Am Nachmittag steigen die Temperaturen über 30 Grad. Die Fahrt in Richtung Gray verläuft soweit ohne Probleme. Auf dem ersten Bild sieht man die Ampel an der Schleuse Verreux. Alle Lichter brennen gleichzeitig. Das ist ein schlechtes Zeichen. Im Normalfall geht dann nichts mehr bis der Schleuser vorbeikommt. In diesem Fall war er schon da und hat nur die Ampelanlage getestet - wie er uns erklärt.

Am Abend liegen wir in Gray beim Camping. Wir hätten eigentlich mehr Boote vermutet. Im Vergleich zu Soing vor zwei Tagen ist es hier geradezu ausgestorben. 

Wir haben viel Zeit, die News aus aller Welt per Internet nachzulesen. Was im Moment die Schlagzeilen füllt ist die Corona-Situation in den USA. Im Schnitt sind es pro Tag mehr als 50000 neue Fälle bei den Amis - und dass mit einem Ignoranten an der Spitze des Landes, der geradeheraus behauptet in 3 - 4 Wochen werde der Spuk von selber verschwinden. Das Verhalten des blonden Alten in Sachen Corona und Rassismus ist untragbar geworden. Es ist nur zu hoffen, dass sich damit seine Wahlchancen im November auf ein Minimum reduzieren und er weiter schön von einer Lüge zur nächsten tappt. Heute hat er den Austritt aus der WHO bekanntgegeben. Ein weiteres Armutszeugnis. Die Chinesen freut es. Ihr Einfluss in der Welt Gesundheits Organisation nimmt damit nur zu.  Einer der Berichterstatter hat es mit der folgenden Formulierung genau auf den Punkt gebracht: "Einem, der sich das Grab schaufelt sollte man nicht die Schaufel wegnehmen."


7. Juli 2020, Soing - im Grünen unterhalb Savoyeux, 28 km, 2 Schleusen, 1 Tunnel

Am Morgen ist es erneut kühl. Aber bereits gegen Mittag wird es merklich wärmer. Gestern in Soing war der Anleger ausgebucht und heute auf der Saône haben wir ebenfalls festgestellt, dass sie wiederum unterwegs sind - die Mieter. Trotz der Coronapause hat sich nichts geändert - wie immer mit Vollgas durch die Häfen und ohne Rücksicht auf Verluste an festgemachten Booten vorbei. Die von VNF sind allerdings nicht viel besser. Einen zusammengekoppelten Verband kreuzen wir unterhalb von Savoyeux - ebenfalls mit Vollgas.

Am Mittag treffen wir auf Catherine und Markus mit Simone und Lea. Ihr Boot liegt ebenfalls in Savoyeux. Sie sind für ein paar Tage unterwegs.

Obwohl es nicht so heiss ist, baden auch die Kühe im Fluss.

Am Abend liegen wir im Grünen unterhalb von Savoyeux. Hier ist es massiv ruhiger und wesentlich weniger eng als gestern in Soing.

 


6. Juli 2020, Traves - Soing, 22 km, 2 Schleusen

Der Tag beginnt kühl. Zum Navigieren an Deck tragen wir den Faserpelz -  und das am 6. Juli. Am Nachmittag steigen dann die Temperaturen auf angenehme 25 Grad. Damit lässt sich's gut leben. 

Wir verlassen Traves gegen 09.30 Uhr in Richtung Süden. Kurzfristig beschliessen wir, in Soing anzulegen. Um die Mittagszeit finden wir noch einen Platz und legen mit dem Heck an. Anschliessend füllt sich die Anlegestelle ziemlich rasch. Eigentlich ist dieses gedrängte Liegen ganz und gar nicht in unserem Sinne. Wir liegen lieber in der Natur, längseits und ohne grossen Rummel. Diesmal musste es aber sein, da wieder einmal "Wäsche" angesagt war.
Am Nachmittag ersetze ich noch die bald zwanzig-jährigen Lautsprecher in der Küche. 

Noch ein Nachtrag zu Traves: Der Liegeplatz liegt sehr idyllisch und bietet schattige Bäume. Aber gerade diese haben es in sich. Unser Boot war heute übersät mit braunen Flecken, die sich nur per Schwamm, "Bio-Stein" und intensivem Schruppen entfernen liessen. Wir werden wiederum in Traves anlegen, allerdings an einem anderen Platz, etwas abseits der Bäume.


5. Juli 2020, Traves

Heute gibt's nicht viel zu berichten. Wir bleiben in Traves liegen. Der Platz ist sehr schön, das Wetter top und die Temperaturen angenehm. Was wollen wir mehr. 

Am Morgen fahre ich die obligaten 25 km mit dem Bike, am Nachmittag sitzen wir im Schatten auf der "Terrasse" oder dösen auf der Couch. Eira liegt ebenfalls draussen. 

Morgen geht's weiter nach Savoyeux.


4. Juli 2020, Scey s. Saône - Traves, 12 km, 2 Schleusen, 1 Tunnel

Das Wetter zeigt sich von der angenehmen Seite. Es ist um die 25 Grad warm. Mehr bräuchten wir eigentlich nicht. 

Heute abend liegen wir in Traves. Ein sehr kleines Dörfchen in einem Seitenarm der Saône, der durch die Derivation von St. Albin abgetrennt ist. Obwohl wir seit bald 20 Jahren mit unserem eigenen Boot in der Region unterwegs sind, waren wir noch nie in Traves. Die Liegestelle liegt sehr idyllisch und ruhig. Hier werden wir wahrscheinlich in Zukunft noch des öfteren übernachten. Platz hat's für insgesamt 5 Boote - jeder Liegeplatz mit eigener "Terrasse" und erst noch im Schatten. In Traves werden auch Bungalows vermietet. 

Im Tunnel von St. Albin

Durchfahrt Brücke beim "les 2 ports"


3. Juli 2020, Port s. Saône - Scey s. Saône, 10 km, 2 Schleusen

Wir bewegen uns in sehr kurzen Etappen. In diesem Sommer haben wir keine grosse Rundfahrt vor. Die Kanäle sind z.T. massiv mit Grünzeug zugewachsen. Zudem kündigt VNF bereits Einschränkungen für bestimmte Kanalabschnitte an: Gruppierung der Boote, Absenkung des Wasserniveaus. Das Wasser ist bereits knapp. Der Corona-Frühling bringt damit den Beweis, dass die Wasserknappheit nicht am Verbrauch durch die Schleusung der Boote liegen kann. Während zweieinhalb Monaten (Mitte März bis Ende Mai) waren nämlich sämtliche Wasserstrassen für den Freizeitverkehr geschlossen. Im Juni ist dann trotz Wiedereröffnung wenig bis gar nichts gelaufen. Bis am 15. Juni waren nämlich die Grenzen zu. Die wichtigste Ursache für den alljährlich wiederkehrenden Wassermangel ist der schlechte Unterhalt der Kanäle. Der sich abzeichnende Klimawandel ergibt dann den Rest. Die VNF-Funktionäre sind dabei, sich selber abzuschaffen. Seit diesem Jahr ist die Schleuse Savoyeux und der Tunnel de Savoyeux automatisiert. Wie uns der Schleuser in Rupt s. Saône berichtet droht "seiner" Schleuse und dem Tunnel St. Albin dasselbe Schicksal. Nach seiner Pensionierung laufen alle Schleusungen und die Tunneldurchfahrt automatisch.

In Port s. Saône steht seit Jahren der Rumpf eines Seglers - in Beton!! Wenn das Gesetzt des Archimedes richtig angewendet wurde, schwimmt sogar ein Schiffsrumpf aus Beton.

Bei der heutigen Bike-Tour habe ich die "Velos-Rails" in Vaivre gekreuzt. Bedingt durch Corona herrscht auch hier im Moment Stillstand.

Am Abend liegen wir in Scey s. Saône im alten Hafen. Normalerweise ist hier um diese Jahreszeit viel los. Wer nicht frühzeitig ankommt erhält keinen Platz mehr. In diesem Sommer haben wir bis jetzt extrem wenige Boote gekreuzt. Ich schätze, dass weniger Verkehr herrscht als früh im Frühling oder spät im Herbst. 


2. Juli 2020, Chemilly - Port s. Saône, 6 km, 2 Schleusen

Es ist bedeckt und weniger warm. Wir fahren nur die kurze Strecke von Chemilly nach Port s. Saône. 

Am Morgen heisst es, sich wie jeden Tag, sich sportlich betätigen. Im Schnitt sind es zwischen 25 und 30 km pro Tag. 

Nach ein paar Einkäufen in Port s. Saône und Vesoul (mit Maske) gibt's ein paar Unterhaltsarbeiten zu erledigen. Beide Türen erhalten ein zusätzliches Schloss. Wie immer haben wir nach kurzer Zeit "Baustelle" und der Aufwand ist grösser als zu Beginn eingeschätzt... ;-((. Etwas und etwas legt sich nämlich immer quer. 

Ein kurzer Nachtrag zum letzten Bild:

Wäre ich vor einem Jahr in dieser Montur irgendwo zum Einkaufen aufgetaucht, hätte man...

... die Gendarmerie gerufen

... mich auf den Posten mitgenommen

... mich nach Waffen abgetastet und verhört

... mir aus dem französischen Anti-Vermummungs-Gesetz die Artikel vorgelesen

... und mich schliesslich des Landes gewiesen

Dabei wäre ich doch nur einfach der Zeit voraus gewesen... ;-)). Heute ist alles anders, die meisten tragen Maske, an jeder Ecke stehen Desinfektions-Utensilien herum und die Zeit in der sich wildfremde Leute mit Küsschen Küsschen begrüssen sind auch vorbei. 


1. Juli 2020, Ray s. Saône - Chemilly, 20 km, 3 Schleusen, 1 Tunnel

Der Tag beginnt mit etwas Nebel. Die Luftfeuchtigkeit ist sehr hoch. Kurz vor 09.00 Uhr verlassen wir Ray s. Saône in Richtung Norden. Charantenay ist die erste Schleuse der Saison, und das am 1. Juli!

Am Vormittag zeigt sich das Wetter noch von der besten Seite. Es ist warm. Den Tunnel St. Albain (680m) passieren wir gefühlt zum 50-zigsten Mal. 

Zum Mittagessen kehren wir ganz spontan im Restaurant "Les deux ports" in Scey s. Saône ein. Das Menü: 1x Friture Truite und 1x Friture Sandre. 

Am Abend liegen wir am Steg in Chemilly. Nördlich von uns zieht gegen Abend ein Gewitter durch. Bei uns bleibt es trocken. Was sich im abgebildeten Turm auf dem zweitletzten Bild befindet entzieht sich unserer Kenntnis. Links vom Turm sassen während des ganzen Nachmittags ein paar Rentnerpaare. Die haben sich mit einer solchen Lautstärke unterhalten, dass wir fast am Mittagsschläfchen gescheitert sind. Ob es am Corona-Abstand lag - den sie eingehalten haben - oder ob die Hörgeräte schlecht funktionieren, wir wissen es nicht und aus reiner Höflichkeit fragten wir auch nicht... ;-))


30. Juni 2020, Ray s. Saône, 0 km, 0 Schleusen

 

Wir sind liegen geblieben. Das Plätzchen in Ray S. Saône gefällt uns sehr gut und zudem ist heute unser 36. Hochzeitstag!

Der Tag beginnt mit Malerarbeiten. Die eine oder andere Ecke hat es immer nötig, gepinselt zu werden. 

Zu Beginn der Saison ist immer der obligate Generator-Test angesagt. Nach der langen "Winterpause" von 8 Monaten, war es gar nicht so sicher ob er auch anspringt. Angesprungen ist er, aber... dann hat es den Stecker verschmürzelt. Der Grund war wahrscheinlich eine Überlastung beim Testlauf... ;-)). Nach dem Motto unseres lieben Nachbarn hatten wir auch eine rasche Lösung - "Nicht alles wegwerfen". Wir haben noch einen alten "Schweizer Stecker" in unserer Rumpelkiste gefunden. Die Steckdose am Generator - ein CH-Modell - musste ich dann auch noch überprüfen. Sie hat's ohne Schaden überlebt.

Zum Mittagessen waren wir "Chez Yvette", ein kleines Restaurant in Ray s. Saône. Menükarte gibt es keine. Die Weinkarte ist von Hand geschrieben. Serviert wird "comme chez maman". Man stellt die Schüsseln auf den Tisch und jeder serviert sich selber. Das heutige Menü und zwar das einzige: "Poulet farci, legumes, salat, dessert". Es hat ausgezeichnet geschmeckt und das alles für 15 Euros pro Nase. 

Am Nachmittag legen in Ray dann noch verschiedene Boote an. Im Gegensatz zu gestern stimmen heute die "Corona-Abstände". Wir hängen nur zu 2/3 am Steg, damit weitere Boote Platz haben. 

Die Solaranlage funktioniert tadellos. 450 W Ladeleistung sind für unsere Kleinanlage sehr gut. 

Per Internet finden wir die Ankündigung, dass VNF für den ganzen Juli 2020 Streiks ankündigt. Laut den Angaben in der Mail soll zwar eine Region etwas weiter im Norden betroffen sein. Nach 3 Monaten Nichts-Tun der VNF - Funktionäre empfinde ich die Streikankündigung aber als Affront. Das Thema ist altbekannt, VNF hat absolut kein Interesse am Flusstourismus. Schade, schade...


29. Juni 2020, Savoyeux - Ray s. Saône, 14 km, 0 Schleusen

Gegen Mittag verlassen wir den Hafen in Richtung Norden. Als wir losfahren scheint noch die Sonne, anschliessend ziehen dicke Gewitterwolken auf und es gibt ein paar Tropfen Regen. 

Unser Roller hängt am Haken und das ist immer das Zeichen, dass wir jetzt in die Sommerferien verreisen. Wir nehmen nicht die Derivation in Richtung Ray s. Saône sondern den alten Flusslauf. Da es sich nicht um das offizielle Fahrwasser handelt, liegen dann schon mal umgekippte Bäume und anderer Unrat im Wasser. 

Die Abzweigung nach Ray s. Saône wurde in den letzten Jahren mit einer neuen Signalisation versehen. Hier sind immer wieder Boote gestrandet. Vor Jahren haben wir selber einen der Aufgelaufenen ab der Sandbank gezogen. An den roten Markierungen fährt man bergwärts rechts vorbei, an den grünen links. Sowas lernt man für die Fahrprüfung. Damit auch der letzte Freizeitböötler nicht auf der Sandbank liegen bleibt, befestigte man sogar eine Tafel mit einem grossen Pfeilzeichen... ;-))

Das Platzangebot in Ray s. Saône ist beschränkt. Mit etwas gutem Willen der Boote vor uns, sind wir dann doch noch in die Lücke gekommen. Der Abstand vor bzw. hinter uns würde keiner einzigen Corona-Abstands-Regelung in ganz Europa Stand halten... ;-)) - siehe Bilder.

Vor der Abfahrt haben wir noch ein paar Einkäufe getätigt - natürlich mit Maske.

 


28. Juni 2020, Savoyeux

Am Vormittag montiere ich die Sonnendächer, eine Arbeit die sonst in den Osterferien anfällt. Corona lässt grüssen. Auf dem ersten Bild ist das hintere Dach schon mal montiert. 

Während der Arbeit passiert ein sonderbarer Trupp den Treidelweg gegenüber dem Hafen: Kuh mit Anhänger, Ziege, Schaf, Hund und einer der das ganze leitet. Der Hund ist schon mal eine ganze Strecke voraus gejagt und auf dem Bild nicht mehr sichtbar. Manche brauchen eben relativ wenig, um zu überleben. Solange es trocken ist, mag das ja gut funktionieren. Wenn das Wetter umschlägt ist man gelinde gesagt am A... . Das ist dann ab 17.00 Uhr auch eingetroffen. Es regnet in Strömen. Es ist nur zu hoffen, dass die Funktionäre von VNF (Voies Navigables de France) im Stande sind, die Wassermassen geordnet zu stauen. Obwohl jetzt während 3 Monaten alle Kanäle und Flüsse zumindest für die Freizeitschiffer geschlossen waren, ist z.B. im Canal de Voges das Bièfe auf der Scheitelhöhe leer. Das hat nichts mit der Trockenheit zu tun - nein, die Arbeiten am Speicherbecken wurden nicht fortgesetzt. Ich habe manchmal leider das Gefühl, dass VNF am Flusstourismus nicht sonderlich interessiert ist und am liebsten die Wasserstrassen vollständig schliessen würde. Offensichtlich hat noch niemand bei VNF realisiert, dass damit dann auch tausende Jobs verloren gehen. Zudem bringt der Flusstourismus einiges an Wertschöpfung im Bereich des Detailhandels und der Restauration. 

@ S.G: Auf dem dritten Bild sieht es in diesem Jahr relativ leer aus. Nur S.G weiss warum - bitte per Whatsapp an mich des Rätsels Lösung bekanntgeben... ;-)).

Zum Mittagessen kommen Danny und Jacques vorbei. Bei ihnen können wir im Winter den Roller und andere Utensilien unterstellen. Am Nachmittag waschen wir die Penichette  "Fistulick". Das Boot wurde verkauft und wird nächste Woche von Danny und Jacques nach Louhans überführt. Die Reinigung war dringend notwendig, da auch für eine Überführung das Boot sauber sein muss!

 


27. Juni 2020, Savoyeux

Da sind wir dann also doch noch in die Sommerferien aufgebrochen. Das Corona-Virus hat uns zwar während des ganzen Frühlings den Zugang nach Frankreich versperrt, aber jetzt gehen wir mal davon aus, dass sich die Sache wieder etwas beruhigt. Schaut man allerdings die Unbedachtheit der Bevölkerung an, ist mit einem Anstieg der Infektionen zu rechnen. Die aktuellen Zahlen zeigen bereits nach oben (Heute in der Schweiz: 69 Fälle in den letzten 24 Stunden). Es könnte allerdings sein, dass vermehrt durchgeführte Tests mehr Infizierte zeigen. Wir hoffen mal, dass dem so ist. 

Die Anreise mit vollbepacktem Auto hat wie üblich funktioniert. Sogar für Eira hat's noch ein Plätzchen gehabt. In diesem Jahr nehmen wir mein Mountainbike ebenfalls mit. Es soll in viel Fahrrad gefahren werden. 

Bei strahlend blauem Himmel ist  es heiss. Während sich Eira die Zeit mit Schlafen vertreibt, heisst es Wasser einfüllen und andere Unterhaltsarbeiten ausführen. Marianne räumt die Vorräte ein und organisiert den sonstigen Schiffs-Haushalt. 

Im Hafen ist deutlich mehr los als dies noch vor 10 Tagen der Fall war. Die ersten Boote sind in die Sommerferien verreist. Im Bereich der Mieter läuft sehr wenig. Heute sind gerade einmal 3 Mietboote vorbeigefahren. Das ist für die Jahreszeit extrem wenig. 

15. - 18. Juni 2020, Savoyeux


17. Juni 2020, Savoyeux

Gegen 03.30 Uhr hat mich ein gehöriges Gewitter aus dem Schlaf gerissen. Mit Blitz, Donner und sehr viel Regen ist dann der Tag gestartet. In Strömen geregnet hat's bis am Nachmittag. Die Temperaturen sind dabei um die 12 - 13 Grad hängen geblieben. Ein Grund den "Petit Godin" vor der Kaminreinigung noch einmal anzufeuern. 

Beim Boot von Markus und Catherine haben sich zwei Wassertaschen gebildet. Diese galt es auszuschöpfen um die Blache nicht unnötig zu strapazieren. Was geschieht, wenn die Qualität der Blache lausig ist und sich Wassertaschen bilden zeigt das Bild. Da wird dann das Boot mit unnötigen 200 - 300 kg beladen und der Wetterschutz ist auch flöten. 

Während der Regenphase habe ich ein paar Reparaturarbeiten ausgeführt und das Metallblech vor dem Holzherd neu bepinselt. 

Weitere Arbeiten: Beide Holzöfen reinigen, Kamine russen, Bugkiste aufräumen, Kran montieren, Lautsprecher im Salon ersetzen...

Mit drei Monaten Verspätung sind wir bereit, um in gut 10 Tagen für ein paar Wochen in die Ferien zu fahren. 

Morgen geht's ab nach Hause. Es warten noch ein paar Tage mit vielen administrativen Arbeiten.


16. Juni 2020, Savoyeux

Mit drei Monaten Verspätung sind wir seit heute wiederum ins Wasser gekommen. 

Bei der Schiffsreinigung sind weitere ungebetene Gäste aufgetaucht. In der Bugkiste haben sich nämlich Wespen eingenistet. Da braucht es dann die chemische Keule - natürlich alles ganz biologisch... ;-))

Die 8-monatige Standzeit hat ganz schön viel Dreck hinterlassen. 

Um 14.15 Uhr wurde dann der JLB ins Wasser geschoben. Das ganze Prozedere dauerte knappe 15 Minuten. Das ist wesentlich schneller als das Einwassern mit dem Kran. Vor allem leidet die Schiffskonstruktion weniger. Jetzt schwimmen wir wieder und dem ist gut so. 

Auf der Saône ist sehr wenig los. Seit dem ich hier bin ist kein einziges Boot vorbei gefahren. Um diese Jahreszeit ist hier in der Regel sehr viel los. Wenn das so bleibt, werden wir im Sommer 2020 wesentlich weniger Freizeit-Boote treffen.


15. Juni 2020, Savoyeux

Um 0.01 Uhr haben die EU-Länder inkl. die Schweiz die Grenzen wiederum für alle geöffnet. Es gibt allerdings Ausnahmen. So verlangen z.B. die Briten bei der Einreise eine 14-tägige Quarantäne. Wer da freiwillig in Grossbritanien einreist hat wahrscheinlich sonst nichts Gescheites zu tun. 

An der Grenze wurde niemand kontrolliert. Die franz. Zöllner sind wahrscheinlich froh, dass die kaufkräftigen Schweizer wiederum ins Land reisen. Was auffällt - mir begegnen um die Mittagszeit haufenweise Autos mit VD-Schildern. Wahrscheinlich alles Einkaufstouristen mit Entzugserscheinungen. 

In St. Jean musste ich vorbei, um die neue Sim-Karte fürs Internet (100 GB/Monat) zu holen. Die Geschichte der Sim-Karte ist lang. Nach der Bestellung der Karte am 19. Mai dauerte die Lieferung satte 3 Wochen, obwohl Bouygues in ihrer Bestätigung von einer Lieferfrist von 10 Tagen sprach. Darum habe ich nach 14 Tagen eine Nachlieferung angefordert. Die freundliche Dame hat am Telefon berichtet, dass sie mir eine zweite Karte schickt und die erste anuliert werde. Die zweite Karte ist bis heute nicht eingetroffen. Also habe ich die erste eingelegt und mich eigentlich schon mit dem Gedanken angefreundet, dass ich Mme Bouygues per Telefon bitten muss, die erste Lieferung wiederum zu entsperren... und siehe da, die Karte wurde offensichtlich gar nicht gesperrt und funktioniert einwandfrei.

Im Hafen von St. Jean wir eifrig Kraut geschnitten. Da kommen Tonnen von Grünzeug zusammen, die anschliessend in einen Frachter geladen und abtransportiert werden. 

Eingekauft habe ich wie alle andern auch - mit Maske.

Unser Boot steht im Moment im relativ hoch gewachsenen Gras. Das haben wir so in den letzten 20 Jahren auch noch nie erlebt. Dass wir lange nicht mehr hier waren zeigt auch der gut 20 cm hohe Ameisenhaufen, der sich direkt beim Schiff auftürmt. 

Beim Anschliessen der Wasserleitungen finde ich dann noch hummelartige Viecher, die die 8-monatige Zeit im Trockenen nicht überlebt haben. 

Das Antifouling ist gestrichen - morgen geht's ins Wasser. In Savoyeux spriessen die Algen ähnlich wie in St. Jean. Wie sich das Navigieren anfühlt, werde ich morgen nach dem Einwassern testen. 

Corona Covid 19


Corona-Pandemie 2020 (Stand 22. Mai 2020)

Im Prinzip sind wir noch nicht viel weiter. Die Grenze zu Frankreich ist für den touristischen Verkehr immer noch geschlossen. Wenn die Angaben der franz. Regierung stimmen,  d.h. wenn sich die Fallzahlen nicht nach oben bewegen, soll um den 15. Juni die Grenze zwischen der Schweiz und Frankreich geöffnet werden. Laut VNF ist die schrittweise Öffnung der Flüsse und Kanäle auf den 29. Mai geplant. Allerdings betonen alle Stellen immer wieder, dass diese Termine nur eingehalten werden können, wenn sich das Virus nicht wieder weiter ausbreitet. 

Für den Moment heisst es also abwarten.

Sollte sich das Einwassern bis in den Juli hinein verschieben, überlegen wir uns, ob wir in diesem Jahr überhaupt ins Wasser gehen werden. 


Corona-Pandemie 2020 (Stand 26. April 2020)

Eigentlich wollten wir den JLB am 19. März 2020 einwassern. Daraus ist nichts geworden. Das Coronavirus macht nicht nur uns, sondern der ganzen Welt einen Strich durch die Rechnung. Seit dem 16. März sind Restaurants, Geschäfte und Schulen in der Schweiz geschlossen. In Frankreich gilt das "Confinement" d.h. man kann sich nicht mehr frei bewegen. Das Haus kann man nur verlassen, wenn man die entsprechende "Attestation" ausgefüllt hat. Ab dem 11. Mai soll in Frankreich mit dem "Déconfinement" begonnen werden. Schulen und Geschäfte sollen dann schrittweise wieder geöffnet werden. Die Grenzen bleiben vorläufig geschlossen.

Für die Plasanciers sind  alle Wasserstrassen und Schleusen gesperrt. VNF verkündet, dass  Ende Mai die Wasserwege schrittweise geöffnet werden, wenn das Déconfinement ab dem 11. Mai ordnungsgemäss vollzogen werden kann. 

Falls wir dieses Jahr überhaupt einwassern können, wird das wahrscheinlich nicht vor Ende Juni der Fall sein. Affaire à suivre!

Als wir Ende Februar noch in La Rochelle und in Südfrankreich waren (siehe Blog), hat man die ersten Corona-Fälle in der Lombardei gemeldet. Der eigentliche Hotspot war damals noch Wuhan in China und das ist rein geografisch sehr weit weg von Europa. Wer hätte damals gedacht, dass die Grenzen geschlossen werden, dass z.B. die Schweiz die Armee mobilisiert, dass Schulen und Geschäfte schliessen etc. etc.  - Niemand. Die "Zeit nach Corona" wird nicht mehr mit der "Zeit vor Corona" zu vergleichen sein. 

 

Die Länder reagieren in Sachen Schutzmassnahmen sehr unterschiedlich. Während z.B. Italien sehr restriktive Massnahmen ergriff, hat man in Schweden sehr wenige Einschränkungen vorgenommen. Ein ganz spezieller Fall ist die USA. Der blonde Depp hat das Virus sehr lange Zeit verharmlost und von einer saisonalen Grippe gesprochen. Mittlerweile explodieren die Fallzahlen und die Todesfälle haben sich auf sehr hohem Niveau eingependelt. Die Arbeitslosenzahlen sind extrem stark gestiegen, die Wirtschaft verliert an Schwung und die Aktienkurse sind wie überall auf der Welt im Keller. Eigentlich geht es dem Blonden nach wie vor nur um Wahlpropaganda, da er unter allen Umständen im Herbst 2020 wiedergewählt werden will. Eine Mehrheit der Amis werden wohl so beschränkt sein und ihm blind folgen. Da gilt halt - um die Qualität eines Staatsoberhaupts einschätzen zu können, braucht es selber ein gewisses Level an Intelligenz und das geht offensichtlich sehr vielen Amis ab.


Glis - La Rochelle - Gabriac -Glis


26. 02. 2020 Gabriac, La Coste

Wer den Blog von gestern gelesen hat weiss, dass wir im Wald "aufgeräumt" haben. Vom Feuer blieb lediglich ein Haufen Glut übrig, der bis am kommenden Morgen in sich zusammenfallen sollte - so der Plan. Dem war dann aber nicht so. Gegen 20.00 Uhr setzte starker Wind ein und wir mussten der Glut mit insgesamt 16 Eimern Wasser zu Leibe rücken. Wie Jacques später erklärt, war das nicht zum ersten Mal so. Er hat bei früheren Waldarbeiten auch schon mit Wasser eingreifen müssen... ;-))

Heute haben wir dann die Gegend um Gabriac erkundet. Les Cevennes sind ein sehr weitläufiges Gebiet mit vielen Tälern und Bergen. Wer sich nicht auskennt, kann sich effektiv leicht verlaufen. Es ist mit 8 Grad wesentlich kühler geworden. Auf dem L'Aigoual hat es seit gestern sogar etwas Schnee gegeben.

Morgen fahren wir via Pont St. Esprit zurück in die Schweiz. 


25. 02. 2020 Gabriac, La Coste

Der Tag beginnt bedeckt. Es ist kühler geworden. 

Eira und Maori (= Hund des Besitzers, dessen Haus Danny und Jacques hüten) verstehen sich gut. Beide lassen sich gerne verwöhnen.

Am Nachmittag gibt's Arbeit im angrenzenden Wald. Die Äste der gestern gefällten Bäume werden verbrannt. Ein Feuer, mitten im Wald - in der Schweiz undenkbar. Das würde bei uns wahrscheinlich Feuerwehr, Polizei und die Staatsanwaltschaft gleichzeitig auf den Plan rufen. Das Verbrennen von Grünzeug ist genau reglementiert. In den Cevennes gibt's zudem spezielle Regelungen.

Die Natur hat dieses Jahr erneut Vorsprung auf den Fahrplan. Die Pfirsichbäume blühen bereits! Der Klimawandel lässt grüssen. 


24. 02. 2020 La Rochelle - Gabriac la Coste

Das heutige Motto lautet: Wer richtig liest ist eindeutig im Vorteil! Warum dem so ist erkläre ich später.

Um 06.00 Uhr verlassen wir La Rochelle. Man merkt am relativ spät erwachenden Tag, dass wir uns weit im Westen befinden. Richtig hell wird es erst gegen 07.30 Uhr. Laut unserer Planung haben wir ca. 500 km zurückzulegen - wir haben also Zeit. Die nehmen wir uns auch, z.B für das Frühstück, ein gemütliches Mittagessen oder für Pausen, um Eira hinauszulassen. Es reicht sogar für ein paar Einkäufe bei Decathlon in Tulle. 

Wir rechnen damit, im Verlaufe des Nachmittags bei Danny und Jacques in Gabriac anzukommen - die Betonung liegt bei "planen". Ca. 80 km vor unserem geplanten Ziel befragen wir das GPS noch einmal nach dem genauen Weg. Die Anzeige lässt uns dann allerdings staunen: "Sie erreichen ihr Ziel nach 220 km". Da haben wir uns bei der Eingabe vertippt. Eine zweite Eingabe des Zielortes führt zum gleichen Resultat. Jetzt dämmert uns erst, dass das von uns im Voraus geplante "Gabriac" nicht dem richtigen "Gabriac" entspricht. Wir haben während des ganzen Tages das falsche "Gabriac" angesteuert. Es gibt zwei Orte mit demselben Namen und einer Distanz von ca. 140 km (12340, Gabriac im Departement Aveyron und 48110 Gabriac im Departement Lozère). Das heisst jetzt also, dass wir um 16.00 Uhr noch 3 Stunden Fahrt vor uns haben um 220 km abzuspulen. Um 19.00 Uhr treffen dann im "richtigen" Gabriac ein. 

An diesem doch etwas speziellen Reisetag haben wir schlussendlich nicht einmal Zeit gehabt, um Fotos zu machen...;-))


23. 02. 2020 La Rochelle

Wir schlendern ein weiteres Mal durch die Stadt. Es gibt viel zu sehen hier am Atlantik. Beim Wasserstand sind wir gleich weit wie gestern - die Schiffe liegen im Dreck. Zum Mittagessen gibt's in einem kleinen Restaurant an der Hafenpromenade "Moules et Frites" für Marianne und "Fish and Chips" für mich. Es hat geschmeckt.

In einem Hafen am Meer sind alle Dimensionen etwas grösser. Die Schiffe sind länger und vor allem wesentlich breiter. Damit braucht es auch das entsprechend grössere Equipement um sie aus dem Wasser zu holen. 


22. 02. 2020 Nieuil s. Mer (La Rochelle)

Heute sind wir zur Geburtstagsfeier von Noel eingeladen. Die Party geht in Aytré über die Bühne. Am Vormittag spazieren wir aber zuerst durch die Stadt und besuchen z.B. den alten Hafen in La Rochelle. Für die Jahreszeit ist doch recht viel Volk unterwegs. Erstaunlich weit ist die Natur. Die Osterglocken blühen schon was das Zeug hält - und das am 22. Februar 20. Um 11.00 Uhr vormittags ist Ebbe. Die Flut wird den Hafen erst gegen 17.00 Uhr wieder auffüllen. Das macht immerhin einen Unterschied von 4.5 Metern!

An der Geburtstagsparty gab es wie immer en France, viel Spektakel. Mit einem gemeinsamen Mittagessen - das Essen wahr sehr gut -  ist es dann aber nicht getan. Um 17.00 Uhr haben wir uns bei Noel zu Hause eingefunden, um dem Karaoke zu frönen und um wieder etwas zu essen. So dauerte die Geburtstagsfeier für uns von 12.00 Uhr bis ca. 22.00 Uhr - für ein paar andere Gäste wahrscheinlich noch ein paar Stündchen länger. 


21. 02. 20 Montceau les Mines - Nieuil s. Mer (La Rochelle) - ca. 600 km

Die Übernachtung im Ibis war soweit i.o. Wie üblich schläft es sich im Hotel nicht wie zu Hause. Das Frühstück war sehr gut. Die Abfahrt begann dann mit dem Kratzen der Scheiben, etwas was wir in diesem Winter noch eher selten gemacht haben. 

Die Fahrt nach La Rochelle ist problemlos verlaufen. Es haben sich dann aber doch ca. 600 km zusammengeläppert. 

Zum Nachtessen sind wir bei Danielle uns Noel Pacault eingeladen. Davor gab's noch einen Abstecher ans Meer. Im Hintergrund sieht man die Brücke nach Ile de Ré. 

Übernachtet wird heute in einer schnuckeligen Duplex-Wohnung in La Rochelle, die uns Danielle organisiert hat. 


20. 02. 20 Glis - Montceau les Mines ca. 450 km

In diesen Frühlingsferien sind wir wieder unterwegs, aber nicht per Schiff. Wir besuchen die Familie Pacault in Nieuil s. Mer (La Rochelle) am Atlantik und anschliessend unsere Kollegen Jacques und Dany in Gabriac, La Coste im Süden von Frankreich.

Heute übernachten wir in Montceau les Mines im Hotel Ibis. Verköstigt haben wir uns im Restaurant "Courtepaille".

Auf der Anreise haben wir einen Abstecher nach Chagny gemacht und unserem Schiffskonstrukteur Giacomo und seiner Frau Caroline einen Besuch abgestattet. Im Canal de Centre hat's wiederum etwas Wasser. Ganz voll ist der Kanalabschnitt in Chagny aber nicht. Im Moment werden noch ein paar Unterhaltsarbeiten vorgenommen. Morgen geht's weiter in Richtung La Rochelle.

Savoyeux 6. - 9. Februar 2020


Savoyeux, 8. Februar 2020

Das Wetter zeigt sich mit strahlend blauem Himmel von seiner besten Seite. Die Nacht war wieder kalt. Morgen soll's dann einen Wetterwechsel geben. Der Wind hat bereits auf West gedreht. Die ersten Regenwolken haben die Küste Frankreichs bereits erreicht. 

Zum dritten Bild:

Im Hafen von Savoyeux gibt es einen Tennisplatz. Auf dem abgebildeten Plakat an der Eingangstüre wird erklärt, wie man zu welchen Bedingungen auf das Terrain kommt. Die französische Version ist gut verständlich. In der englischen Variante hapert es schon gewaltig mit der Übersetzung. Nur schon Google könnte das wahrscheinlich besser. Ganz spannend wird's dann aber in Deutsch. Na dann... Zuerst die Arbeit - sprich Tennis für 3 Euro die Stunde und anschliessend das Vergnügen - allerdings ohne Preisangabe... ;-))

Morgen geht's wiederum ab nach Hause, denn am Montag ruft die Arbeit. 


Savoyeux 7. Februar 2020

Der Tag beginnt sehr kühl. Während der Nacht sind die Temperaturen auf 0 Grad gesunken. Am Morgen liegt dicker Raureif. 

Zum Mittagessen sind wir mit Francine und Jean-Pierre in Gray verabredet. Wir essen im "La petit Fontaine" - wie immer sehr gut. 

Die Saône führt Hochwasser in Gray sind alle Abflüsse offen. Wir hoffen mal, dass VNF alles nötige unternehmen um auch die Reservoirs zu füllen. In den letzten Jahren war es leider oft so, dass im Frühjahr zwar genügend Niederschläge gefallen sind, dann aber bedingt durch den mangelnden Unterhalt der Kanäle viel Wasser an undichten Stellen unnötigerweise versickert ist.

Bei frühlingshaften Nachmittagstemperaturen repariere ich ein paar Stellen an der unteren Scheuerleiste.


Savoyeux, 6. Februar 2020

Dies ist unser erster Aufenthalt in Savoyeux im Jahr 2020. Es ist zwar kühl aber für die Jahreszeit dann doch zu warm. Am ersten Abend ist das ganze Innenleben des JLB immer ausgekühlt. Mit unseren beiden Holzöfen bringen wir aber in relativ kurzer Zeit eine wohlige Wärme her. 

Die Bilder...

Auf dem ersten Bild sieht man einen Porsche, wie wir ihn heute in Pontarlier auf dem Parkplatz eines Einkaufszentrums fotografiert haben. Da kann man sich nur fragen: Arroganz oder Unvermögen richtig einzuparken?

Das zweite Bild zeigt Marianne, dick in Faserpelze eingepackt. Mir persönlich tut's auch ein T-Shirt. Das Empfinden von Temperatur ist offensichtlich in unserer Familie nicht bei allen ganz gleich.

Bild 3: Eira geniesst den "JLB-24-Stunden-Rundum-Service" und schläft.