Corona Mai 2021

02. Mai 2021

Mittlerweile steht der Kalender für das "Déconfinement" in Frankreich. Die nebenstehende Darstellung zeigt, welche Massnahmen zu welchem Zeitpunkt gelockert werden. 

Für uns massgebend ist der drittletzte Punkt und die Erklärung des "pass sanitaire" - ganz unten. 

Es trifft jetzt dass ein, was ich bereits vor einem Jahr (siehe auch Blog vom 8. Februar) prophezeit habe: Der Impfpass wird wichtiger als die ID, um die Grenze zu passieren. 

Da wir nächstens die zweite Impfung erhalten, sollte für uns ab dem 9. Juni 2021 die Grenze nach Frankreich auch ohne negativen PCR-Test möglich sein. Das jeweilige Organisieren eines Tests hätte für jede Einreise einen erheblichen Mehraufwand mit sich gebracht. Nur für ein Wochenende hätte sich das Ganze also auf keinen Fall gelohnt. 

Wann wir in diesem Jahr effektiv einwassern können ist im Moment noch völlig unklar. Da wir aber ab dem Sommer beide in Rente sind, nehmen wir uns die nötige Zeit und sind in diesem Jahr nicht darauf angewiesen, spätestens Mitte August wieder am Arbeitsplatz zu sein... ;-))

Corona April 2021

11. April 2021 (Fallzahlen)

Ob wir uns in einer dritten Welle befinden oder nicht ist nach wie vor nicht ganz klar. Die nebenstehende Graphik zeigt seit März wieder ansteigende Fallzahlen. Im April 2021 stabilisieren sich die Zahlen. Einerseits sind jetzt die Impfungen auf dem Vormarsch, andererseits könnten die wärmeren Temperaturen eine Rolle spielen. In der Schweiz sind die Restaurants im Moment immer noch geschlossen. Ansonsten sind die Einschränkungen bei uns wesentlich geringer als im umliegenden Ausland. In Frankreich z.B. gilt bis Anfangs Mai weiterhin eine totale Sperrung inkl. einer Ausgangssperre von abends 19.00 Uhr bis 06.00 Uhr morgens. Da können wir uns in der Schweiz noch glücklich schätzen. Trotzdem gibt es eindringliche Forderungen aus Wirtschafts- bzw. Gastronomiekreisen, die sofortige Lockerungen der Einschränkungen fordern. In mehreren Städten finden laufend Demonstrationen statt, die den Forderungen nach Lockerung Nachdruck verschaffen sollen. Vor allem junge Menschen wollen sich den Schutzkonzepten nicht mehr unterordnen. 


11. April (Impfungen)

Die Impfungen sind angelaufen. Die nebenstehende Graphik zeigt den Stand der geimpften Bevölkerung in der Schweiz. 

Sehr weit sind wir noch nicht gekommen. Andere Länder sind wesentlich weiter - z.B. Israel. Über 50% der Bevölkerung ist bereits geimpft und die Rückkehr zu einem normalen Leben nimmt konkrete Formen an. 

In der Schweiz fehlt es am benötigten Impfstoff. Ab April soll sich die Situation verbessern. 

Letztendlich wird dann die Impfbereitschaft der Bevölkerung ausschlaggebend sein. Bedingt durch die mutierten Virusvarianten wird laut Aussagen von Spezialisten eine Herdenimunität von über 80% notwendig sein, um die Verbreitung des Virus zu stoppen. 

In der Zwischenzeit "studiert" das BAG am elektronischen Impfausweis. Dieses Tool wird ein wichtiges Instrument sein, um Grenzen zu passieren oder um an einer Veranstaltung teilzunehmen. Das BAG hätte jetzt ein Jahr Zeit gehabt, sich mit der EU abzusprechen und gemeinsam nach einer vernünftigen Lösung zu suchen. Ich bin mir nicht so sicher, ob sich die Verantwortlichen zu einer Zusammenarbeit durchringen können und nicht typisch schweizerisch einmal mehr eine helvetische Lösung "basteln". 


Corona Februar 2021

8. Februar 2021

Das Jahr 2021 hat begonnen wie das Jahr 2020 endete. Wir befinden uns in der zweiten Welle. Corona ist allgegenwärtig und wird uns noch einige Zeit beschäftigen. In der Zwischenzeit sind zwar die Impfungen angelaufen, verschiedene Anbieter haben ihren Impfstoff auf den Markt gebracht. Die Restriktionen sind aber weiterhin aktiv, da vor allem mutierte Viren massiv ansteckender sind. 

Die nebenstehende Grafik zeigt, dass die zweite Welle - so wie von den Experten prophezeit - stärker ist als die erste. 

Im Moment ist nicht daran zu denken, nach Frankreich zu fahren. Alle Länder schotten sich wiederum ab. Von Mobilität wird überall strikte abgeraten. An den Grenzen werden die verschiedensten Massnahmen umgesetzt. So verlangen z.B. die Franzosen einen negativen PCR-Test, der nicht älter als 72 Stunden ist. Wer in einer Kontrolle ohne die notwendigen Papiere erwischt wird, dem drohen saftige Bussen. 

Vorläufig heisst es also abwarten und darauf hoffen, dass sich die ganze Sache stabilisiert und die Fallzahlen bedingt durch die Schutzmassnahmen und die Impfungen weiter rückläufig sind. WANN man sich impfen lassen kann hängt ganz von der Lieferung der Impfdosen ab. OB man sich impfen lässt, sei jedem selber überlassen. Sicher ist, es wird schon bald Länder geben, die bei der Einreise analog zu unserem Hund - da ist es die Tollwutimpfung - die Covidimpfung verlangen. Ein negativer PCR-Test wird bereits jetzt verlangt.