Corona April 2021

11. April 2021 (Fallzahlen)

Ob wir uns in einer dritten Welle befinden oder nicht ist nach wie vor nicht ganz klar. Die nebenstehende Graphik zeigt seit März wieder ansteigende Fallzahlen. Im April 2021 stabilisieren sich die Zahlen. Einerseits sind jetzt die Impfungen auf dem Vormarsch, andererseits könnten die wärmeren Temperaturen eine Rolle spielen. In der Schweiz sind die Restaurants im Moment immer noch geschlossen. Ansonsten sind die Einschränkungen bei uns wesentlich geringer als im umliegenden Ausland. In Frankreich z.B. gilt bis Anfangs Mai weiterhin eine totale Sperrung inkl. einer Ausgangssperre von abends 19.00 Uhr bis 06.00 Uhr morgens. Da können wir uns in der Schweiz noch glücklich schätzen. Trotzdem gibt es eindringliche Forderungen aus Wirtschafts- bzw. Gastronomiekreisen, die sofortige Lockerungen der Einschränkungen fordern. In mehreren Städten finden laufend Demonstrationen statt, die den Forderungen nach Lockerung Nachdruck verschaffen sollen. Vor allem junge Menschen wollen sich den Schutzkonzepten nicht mehr unterordnen. 


11. April (Impfungen)

Die Impfungen sind angelaufen. Die nebenstehende Graphik zeigt den Stand der geimpften Bevölkerung in der Schweiz. 

Sehr weit sind wir noch nicht gekommen. Andere Länder sind wesentlich weiter - z.B. Israel. Über 50% der Bevölkerung ist bereits geimpft und die Rückkehr zu einem normalen Leben nimmt konkrete Formen an. 

In der Schweiz fehlt es am benötigten Impfstoff. Ab April soll sich die Situation verbessern. 

Letztendlich wird dann die Impfbereitschaft der Bevölkerung ausschlaggebend sein. Bedingt durch die mutierten Virusvarianten wird laut Aussagen von Spezialisten eine Herdenimunität von über 80% notwendig sein, um die Verbreitung des Virus zu stoppen. 

In der Zwischenzeit "studiert" das BAG am elektronischen Impfausweis. Dieses Tool wird ein wichtiges Instrument sein, um Grenzen zu passieren oder um an einer Veranstaltung teilzunehmen. Das BAG hätte jetzt ein Jahr Zeit gehabt, sich mit der EU abzusprechen und gemeinsam nach einer vernünftigen Lösung zu suchen. Ich bin mir nicht so sicher, ob sich die Verantwortlichen zu einer Zusammenarbeit durchringen können und nicht typisch schweizerisch einmal mehr eine helvetische Lösung "basteln".