Frühjahr - Sommer - Herbst 2026


28. Mai 2026, Schleuse 16, Canal de la Sarre

29. Mai 2026, im Grünen nach Port D'Albeschaux

30. Mai 2026, Oberhalb Schleuse Lagarde

31. Mai 2026, Parroy

1. Juni 2026, Sommerviller

Die Abfahrt in Harskirchen hat sich dann noch etwas verzögert. Die Schleuse stand auf Doppel-Rot und zwei VNF-Agenten waren mit Unterhaltsarbeiten beschäftigt - vor allem mechanische Teile schmieren. Auf unsere Nachfrage hat's geheissen, in 30 Minuten seien die Arbeiten abgeschlossen und wir können die Schleuse passieren. Nach besagter halber Stunde informiert man uns, es gäbe ein Problem mit der Elektrik und man müsse die Elektriker-Crew kommen lassen. Die sind dann nach einer Stunde auch eingetroffen. Messungen wurden durchgeführt, Relais ausgetauscht, viel diskutiert und oft am Kopf gekratzt. Die Schleuse wollte nicht wie sie sollte. Der Computer im Schleusenhaus zeigte ein offenes Tor bergseits obwohl  beide geschlossen waren und umgekehrt. Die Elektronik in der Zentrale und die Realität vor Ort widersprachen hartnäckig. Nach langem Hin und Her wurden die Abdeckbleche bei besagtem Tor noch einmal auf die Seite gewuchtet und siehe da, das Ganze hatte eine rein mechanische Ursache. Ein Endschalter wurde bei den Unterhaltsarbeiten touchiert und damit verschoben. Die Anfahrt der Elektro-Crew wäre also gar nicht notwendig gewesen. Nach insgesamt 3 Stunden Wartezeit konnten wir dann die Schleuse passieren. 

Zu den anderen Bootsfahrern... Wie in unserem Blog bereits beschrieben sind wir auf dem Canal de la Marne au Rhin so wie auch auf dem Sarrkanal von vielen Mietbooten "umgeben". Da deren Fahrkünste sehr oft zu wünschen übrig lassen, leidet dann auch das Equipment entsprechend. Bisheriger Stand von aufgefischtem Bootsmaterial: 1 blauer Fender, 1 blauer Sonnenschirm, 1 Bootshaken. Alles Ware in relativ neuwertigem Zustand, da die Bootssaison 2026 ja noch jung ist. 


23. Mai 2026, Pont Abeschaux

24. Mai 2026, Mittersheim

25. Mai 2026, Harskirchen

26. Mai 2026, Sarralbe nach Schleuse 19

27. Mai 2026, Harskirchen

Auf der Scheitelhöhe bei Gondrexange verlassen wir den Canal Marne au Rhin und biegen ab in den Canal de la Sarre. Die Menge an Mietbooten nimmt zwar etwas ab, aber es ist trotzdem noch erstaunlich wie weit die Boote von LeBoat auf dem Sarrekanal nach Norden fahren. Vor Sarralbe drehen wir um. Ein Kanalabschnitte weiter unten ist für Reparaturarbeiten deutlich abgesenkt worden. Schleusenwärter sieht man übrigens nie bis gar nie. Selbst die Fernbedienung gibt's am Automaten (Siehe 1. Bild). Vor 8 Jahren war die Einfahrt in den Canal de la Sarre an der ersten Schleuse noch besetzt. Hier wurden dann auch die Fernbedienungen ausgehändigt. 

Die Temperaturen haben sich markant verändert. Haben wir Mitte Mai noch geheizt, sind es jetzt jeden Tag über die 30 Grad. Niedergschläge sind im Moment nicht in  nennenswerten Mengen angesagt. Die Wasserreserven leiden bereits. In vielen Kanalabschnitten wird der Wasserstand abgesenkt. Wenn das so weiter geht, wird's dann trotz den sehr niedrigen Temperaturen anfangs Mai ein heisser und trockener Sommer. 


20. Mai 2026, Lutzelburg

21. Mai 2026, Becken Arzviller

22. Mai 2026, Xouaxange

Am 19. Mai reisen Livia und Marianne mit dem Zug nach Strassburg zum Shoppen. Das war der Plan B, da der Kanal in Waldenheim vor Strassburg für Reparaturarbeiten nicht befahrbar war. Ab dem 22. Mai soll das Problem anscheinend behoben sein. Allerdings zeigen unsere Erfahrungen aus den letzten 24 Jahren, dass Termine bei VNF nicht immer fix eingehalten werden und sich die Freigabe des Kanals dann noch verzögert. 

Livia begleitet uns per Boot von Saverne nach Lutzelburg. Bei der Ankunft in Lutzelburg erhalten wir per Handy eine Gefahrenwarnung: "Waldbrand in Lutzelburg". In bedrohlich tiefem Flug dreht ein Löschflugzeug seine Kreise. Alle Feuerwehr-Corps aus der Region sind mit dem gesamten Fahrzeugpark angerückt. Es stellt sich dann heraus, dass es sich um eine grossangelegte Übung handelt. 

Ab Lutzelburg fährt Livia dann wieder in Richtung Schweiz ab und wir haben Waschtag. Während der Weiterfahrt trocknet die Wäsche besser als in jedem Tumbler.

Zum Wetter: Bis am 20. Mai 2026 war das Wetter effektiv nicht frühlingshaft. Wir haben fleissig Holz gesammelt und jeden Tag geheizt. Ab dem 21. Mai steigen die Temperaturen massiv an. Es ist sommerlich warm geworden. Den Frühling haben wir offensichtlich einmal mehr verpasst. 

Ein paar Sätze zu den anderen Bootsfahrern: Auf dem Kanal "Marne au Rhin" befinden sich einige grosse Bootsvermietungen (LeBoat in Hesse, Riverly in Lutzelburg und Saverne). Alle drei Basen zusammen vermieten weit über 100 Boote und die sind dann natürlich auch unterwegs. Über ein altes Problem haben wir in unserem Blog schon öfters berichtet. Den Hobby-Kapitänen wird nach einer Schnellbleiche das Fahrzeug übergeben. Die Fahrt gestaltet sich in den meisten Fällen wie folgt: Mit Vollgas an angelegten Booten vorbei rasen, mit viel Mühe Fahrt in die Schleuse oder durch Engstellen, überall nach einem Stromanschluss und einem Wasserhahn Ausschau halten und beim Ablegen mit dem Heck zuerst einmal eine lange Strecke dem Ufer entlang schrammen. Auf abgerissene Fender kann dabei keine Rücksicht genommen werden... ;-)). Wir haben auch in diesem Jahr ein nigelnagelneues Exemplar aus dem Wasser gefischt. Wenn bei der Bootsabgabe sauber kontrolliert wird, werden für den Mieter weitere 40 - 50 Euro fällig.

Auf dem letzten Bild sieht man zwei Fahrrad-Crews die mit einer Art Wohnanhänger unterwegs sind.  


14. Mai 2026, Tunnel Niderviller

15. Mai 2026, Becken Arzviller

16. - 17. Mai 2026, Lutzelbourg

18. - 19. Mai 2026, Saverne

Im Becken von Arzviller besuchen uns Köbi und Bea. Sie sind mit dem Wohnmobil unterwegs in Richtung Holland / Belgien. 

Auf dem ersten Bild sieht man unseren Kanalführer in einer sonderbaren Position. Es hat ihn einmal mehr "verschifft". Das ist uns schon des öfteren passiert. Während des Anlegemanövers setzt Regen ein - das uns auch schon öfters vorgekommen - und der Kanalführer liegt auf dem Obersteuerstand. In dem Moment denkt natürlich niemand an das Dokument in Papierform. 

Wie schon in früheren Jahren ist der "Plan incliné" in Arzviller eine spezielle Attraktion. Das Schiffshebewerk ersetzt 17 Schleusen. Ohne die Wartezeit einzuberechnen bewältigt man die Höhendifferenz von 44 Metern in wenigen Minuten. Das Ganze funktioniert mit sehr wenig Energie, den Rest besorgt die Schwerkraft. 

Während der Auffahrtstage ist sehr viel los auf dem Kanal in Richtung Elsass. Es sind vor allem kurze Mieten für 3 - 4 Tage. Die Crews unterscheiden sich denn auch enorm von den Mietern im Sommer. Während im Sommer mehrheitlich Familien unterwegs sind, trifft man an solchen Wochenenden z.B. auf den Kegelklub von irgendwo oder eine Männermannschaft die den Ledigenabschied feiert - meistens mit entsprechend hohem Alkoholkonsum. Sollte an dem besagten Wochenende noch ein Fussballstpiel stattfinden schleppt man schon mal das TV-Gerät mit an Bord (siehe Foto). Mittlerweile ist es wieder sehr ruhig. Es sind so gut wie keine Boote mehr unterwegs.

Zum Wetter: Während dem Auffahrtswochenende haben sich die Eisheiligen in diesem Jahr sehr viel Mühe gegeben... ;-)).

Es war nass, kalt, windig und die Temperaturen haben sich auch am Tag um die 12 Grad eingependelt. Es musste also während des ganzen Tages geheizt und die Holzvorräte aufgefüllt werden. Die Wetterprognosen prophezeien noch vor Ende Mai einen Temperaturanstieg in die Nähe der 30 Gradmarke. Wir nehmen es wie's kommt.

In Saverne besucht uns Livia für ein paar Tage. Im La Marne sind wir für's Abendessen eingekehrt.


7. Mai 2026, Parroy

8. Mai 2026, Lagarde

9. Mai 2026, Moussey

10. - 11. Mai 2026, Xouxange

12. Mai 2026, Hesse

13. Mai 2026, Schneckenbusch

Das Wetter hat umgeschlagen. Im letzten Blog war noch die Rede von einer Wetterbesserung. Im Moment ist dem noch gar nicht so. Am 12. und 13. Mai steigt die Temperatur am Tag nicht über die 14-Grad-Marke. Zudem weht ein kräftiger Nordwind. Ab dem 17. Mai soll es dann besser werden... ;-)). Wir nehmen es wie's kommt. All denjenigen, die in der Auffahrtswoche gebucht haben wird die Bootsreise eher "kühl" in Erinnerung bleiben.

In Rechicourt passieren wir eine Schleuse mit 16 m Hub. Diesmal ganz alleine. In früheren Jahren hiess es jeweils warten, bis die Schleuse voll besetzt war. 

Auf dem Kanal Marne au Rhin misst die Scheitelhöhe 33 km. Da können sich die Mietboote ohne Schleusen im "Vollgas-Fahren" messen. Treffen sie dann auf eine Verengung, z.B. unter einer Brücke, kommt massiv der Bugstrahler zum Einsatz. Offensichtlich haben Mietboote Batterieleistung ohne Ende... ;-))

Auf dem letzten Foto hat der Bauherr schon mal die Sonnenpanels in den Garten gestellt. Bei uns wäre das ein Grund für intensiven "Hängert" mit der Baubehörde. 


2. Mai 2026, Flavigny

3. Mai 2026, Schleusentreppe Nancy, Schleuse 12 - 13

4. Mai 2026, Nancy

5. Mai 2026, Sommerviller

6. Mai 2026, Einville au Jard

Blinde Passagiere, undichte Kaffeemaschine

Am 2. Mai verlassen wir Charmes. Es ist nach wie vor sehr wenig los. Einzig ein kleiner Segler begegnet uns in Flavigny. Die Wasserstände sind sehr gut. Invasive Pflanzen haben wir bisher keine gesehen. Das kann sich allerdings sehr schnell ändern. 

Zu den blinden Passagieren... irgendwo im Grünen haben wir uns wohl eine Ameisenfamilie an Bord geholt. Das erste Foto zeigt die Massnahmen. Ecke Steuerbord ausräumen und dann chemische Keule einsetzen. Da gibt's leider keine wirksame Alternative. Wir haben vor Jahren ein ähnliches Problem gehabt und wissen, wovon wir sprechen. 

Die Kaffeemaschine ist undicht geworden. Kalkablagerungen lassen das Wasser an verschiedenen Orten austreten, nur nicht dort wo es der Hersteller vorgesehen hat. Das Entkalken hat das Problem für's Erste behoben. Wir haben aber trotzdem eine neue Diffusor-Platte (Teil, dass das heisse Wasser in die Kapsel drückt) bestellt. 

In Nancy liegen wir im Hafen, der so gut wie leer ist. Nancy als Stadt ist sicher interessant. Für unseren vierbeinigen Begleiter  ist das aber weniger der Fall. Direkt am Hafen sind die Grünflächen eher rar. 

Man beachte die beiden letzten Bilder... Dieser Reiher hat sich eine ganz spezielle Fischfangmethode angeeignet. Beim talwärts Schleusen bleibt in den Querstreben der Schleusentore immer etwas Wasser und damit der eine oder andere kleine Fisch liegen. Der Vogel nutzt die Chance, beobachtet den Schleusenvorgang, setzt sich dann mit Schwung auf den Querbalken und holt sich die zappelnden Fische. 

Zum Wetter... Die stahlblauen Sonnentage sind für den Moment vorbei. Bei der Abfahrt in Nancy setzt Regen ein. Seit Anbeginn unserer Reise haben wir jeden Tag am Morgen den Ofen eingeheizt. Laut den Wetterprognosen soll es langsam wärmer werden. 


27. April 2026, Schleuse 24, Canal des Vosges

28. April 2026, Chaumousey,  Bief de partage

29. April 2026, Thaon les  Vosges

30. April - 1. Mai 2026, Charmes

In Fontenoy le Chateau hat der Wasserstand des Canal des Vosges noch ganz ordnentlich ausgesehen. Laut VNF soll ab der Schleuse 24 das Niveau auf 1.8 m abgesenkt sein und zwar bis zur Schleuse 14. Ab der 24 war aber alles noch normal. Unser Echolot hat immer zwischen 1.9 und 2.1 m angezeigt. Kritisch wurde es dann ab der Schleuse 20. Die ersten drei Bilder zeigen die Realität in diesem Kanalabschnitt. Laut unserem Echolot ist der Wasserstand z.T. auf 1.2 m abgesunken. Wir haben einen Tiefgang von 1.05 m!!

Das 4. Bild zeigt die Nummer des Verwaltungsposten in Golbey. Kombiniert mit dem niedrigen Wasserstand haben eine ganze Serie Schleusen nicht funktioniert. Wir haben schlappe 7 Mal in Golbey bei VNF angerufen. Auf unsere Nachfrage bei VNF, warum denn im besagten Kanalabschnitt der Wasserstand so tief sei erhielten wir die Antwort, dass man Wasser sparen wolle. Der Schreibende glaubt NICHT, dass diese Erklärung stimmt. Ab der Schleuse 14 ist der Kanal nämlich wieder zu 100% voll. Unsere Vermutung: Der Abschnitt ist undicht wie ein Salatsieb und es ist gar nicht mehr möglich ein anständiges Niveau zu erreichen. 

Mittlerweile sind wir in Charmes und in den letzten 3 Tagen hat in keinem einzigen Abschnitt Wasser gefehlt. 

Es ist nach wie vor sehr wenig los. Heute haben wir gerade mal ein schwedisches Boot und einen Frachter gekreuzt. In Charmes sind wir als Boot ganz alleine. Wohnmobile stehen wie eh und je in rauen Mengen herum. Vor allem Rentner werden im Frühjahr mobil. 

Am 1. Mai sind alle Schleusen geschlossen, wir bleiben in Charmes.


22. April 2026, Chemilly

23. April 2026, Port s. Saône

24. April 2026, Baulay

25. April 2026, Corre

26. April 2026, Fontenoy - le - Château

Man beachte die Jahrzahl am Schleusenhaus auf dem 1. Bild... 1881. Seit bald 150 Jahren ist die Schleuse in Betrieb. Sie hat zwar neue Tore erhalten - wahrscheinlich mehrmals - und eine hydraulische Mechanik, das Prinzip ist aber immer noch dasselbe. Die Erbauer waren wahre Pioniere und das ohne GPS, Laser und andere moderne Vermessungstechniken. 

Auf dem zweiten Bild sieht man die Solaranlage in Baulay. 108 Sonnenpanels die sich automatisch immer genau auf die Sonne ausrichten. 

Das Wetter zeigt sich immer noch von der besten Seite. Allerdings heizen wir am Morgen immer noch unseren "Petit Godin" ein. Am Nachmittag steigt die Temperatur dann regelmässig auf 23 - 25 Grad. 

Sowohl auf der Saône wie auch auf dem Canal des Vosges ist sehr wenig los. An manchen Tagen kreuzen wir kein einziges Boot. 

Übrigens... in Corre gab's im Hafenrestaurant "Moules Frites". Es hat geschmeckt. In Corre muss man sich neuerdings als Besucher registrieren und online ein Check-In-Prozedere - ähnlich der Anmeldung in einem Hotel - durchlaufen. Da werden die nicht so im Internet Bewanderten noch "husten". Einen ersten Mietbootfahrer haben wir bereits erlebt. Das Anlegen hat schlecht bis gar nicht geklappt. Er hat uns angerempelt. Für die Anmeldung musste das Hafenpersonal zweimal anrücken. 


18. - 19. April 2026, Savoyeux

20. April 2026, Soing

21. April 2026, Scey s. Saône

In Savoyeux ist ein Wehr der Saône gebrochen (1. Bild). Der Wasserspiegel hat sich um gut 2 Meter abgesenkt. Die Schifffahrt wird durch den Bruch des Dammes allerdings nicht beeinträchtigt. Die Stromproduktion beim Wehr ist im Moment nicht möglich. 

Eigentlich wollten wir am Montag noch vor dem Mittag den Hafen von Savoyeux in Richtung Norden verlassen. Daraus wurde dann erstmal nichts. Unser Motor machte keinen Mucks, obwohl er am Vortag angesprungen ist. Das war wahrscheinlich ein Zufall. Fazit: Auf 4 Startversuche ist er mit Glück 1 Mal gestartet. Der Anlasser schien seinen Geist aufgegeben zu haben. Saône-Plaisance konnte das Problem dann relativ rasch beheben. Der Plus-Pol am Anlasser hatte sich gelöst und konnte nachgezogen werden. 

Zum Wetter: Das Wetter zeigt sich von der sehr guten Seite. Am Morgen ist es mit 2 - 3 Grad relativ kühl. Wir heizen also jeweils morgens und abends. Am Tag steigt die Temperatur auf angenehme 15 - 18 Grad. Aus Nord bläst zudem eine kräftige Bise.

Zum Verkehr auf der Saône: Es ist sehr wenig los im Moment. Heute haben wir gerade mal 1 einziges Boot gekreuzt. Die Saison der Freizeitschiffer ist offensichtlich noch nicht eröffnet. Die privaten Bootsfahrer könnte der hohe Dieselpreis abhalten (2.35 Euro/Liter in Dampierre).


17. April 2026, Savoyeux

Die Anreise hat schon mal geklappt. Das Wetter zeigt sich von der sehr guten Seite. Kühl am Morgen, angenehm warm am Nachmittag.

Jetzt heisst es erst einmal die Spuren des letzten Winters beseitigen. Viel Blütenstaub und wie immer Saharastaub gilt es zu entfernen. 

Sinah geniesst den 24/24 Stunden-Service. Zu Hause ist sie nämlich schon mal einen halben Tag alleine.


Die Saison 2026 starten wir am 17. April 2026. Eigentlich wie jedes Jahr, ist die Reiseroute noch nicht fix. Je nach Wasservorräten und Befahrbarkeit der Kanäle werden wir dann vor Ort entscheiden, wohin die Reise geht. 

 

Im März 2026 stand der JLB für 1 Woche an Land. Das Unterwasser erhielt von Saone-Plaisance einen neuen Anstrich. 

 

Und was passiert noch so auf der Welt im Jahr 2026...

Die dümmliche Orange in den USA hat Ende Februar gemeinsam mit den Israelis den Iran angegriffen. Als Begründung wird die drohende Gefahr des iranischen Atomprogramms genannt, obwohl dasselbe 2025 von den USA und Israel anscheinend total zerstört worden sei. Wenn die dümmliche Orange etwas von sich gibt, gilt das meistens für die nächsten paar Stunden, dann ändert er seine Aussage um 180 Grad. Fazit: Die Weltwirtschaft erhält einen empfindlichen Dämpfer, die Energiepreise steigen massiv und die Gefahr einer weiteren Eskalation nimmt täglich zu. Der Liter Diesel kostet anfangs April im Oberwallis Fr. 2.20! Vor Beginn der US-Invasion im Nahen Osten bezahlte man für den Liter Diesel Fr. 1.72. Die Spritpreise sind das Eine die jetzt folgende Erhöhung aller anderen Kosten wird das Andere sein.